Horror Geschichte
Horror ist eine alte Kunst. Menschen haben schon immer versucht sich gegenseitig zu erschrecken, oft mit gruseligen Geschichten, Balladen oder urbanen Mythen. Das Publikum zahlte bereitwillig für angsteinflössende Vorstellungen und das tut es heute immernoch mit Begeisterung wenn es in die Kinos geht. Warum dies so ist, liegt am Adrenalinschub, der durch Angstzustände ausgelöst wird, welcher für viele einfach ein kleiner “Kick” ist und deshalb auch zu einem guten Horrofilm dazugehört.
Der Horrorfilm
Ursprünglich stammte der Horrorfilm von Melodramen des 19. Jahrhunderts ab. Die Geschichte des Films reicht deshalb auch weit zurück. Frankenstein, ein Buch, geschrieben von Mary Shelly wurde 1910 als Stummfilm erfolgreich verfilmt. Im Jahr 1922 kam mit Nosferatu erstmals der bekannte Roman Dracula von Bram Stoker in die Kinos. Nosferatu gilt nicht zuletzt aufgrund seiner besonderen Atmosphäre als Meilenstein und Meisterwerk des Genres.
Gibt es denn überhaupt ein Genre welches mehr kritisiert wird als der Horrorfilm? Ein Argument vieler Kritiker ist sicherlich, dass Horror Filme sozial und moralisch unverantwortlich sind und einen schlechten Einfluss auf die Gesellschaft ausüben, welche durch den Konsum solcher Filme unweigerlich zu brutalen Massenmördern mutiert. Tatsächlich haben aber Horrrofilme eher den gegenteiligen Effekt auf den Druchschnittsbürger. Kranke Geister und einen Hang zu Gewalt haben andere Ursachen und Hintergründe. Wenn wir uns einen Horrorfilm anschauen, können wir uns so eher mit unseren geheimen Ängsten auseinandersetzen, Sie mit anderen Teilen und uns Ihnen stellen, ja die Ängste sogar eleminieren.
